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Archive for 17. August 2021

Pressemitteilung

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Initiative von BMFSFJ und BAGSO zur Stärkung digitaler Teilhabe und Souveränität von älteren Menschen

Älteren Menschen fehlt es häufig an spezifischem Wissen, an ratgebender Unterstützung und an Geld für Geräte, um auch digital am Leben teilzunehmen. Deshalb starten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen gemeinsam mit den Partnern Bitkom und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände die Initiative DigitalPakt Alter.

Der DigitalPakt Alter greift dabei die im Achten Altersbericht genannten Herausforderungen auf: Ältere Menschen sollen beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden und geeignete Lernangebote erhalten. Die vielen bestehenden Ansätze zur Stärkung der digitalen Teilhabe Älterer sollen gesammelt und es soll aufgezeigt werden, wo genau Handlungsbedarf besteht. Die Initiative versteht sich als Bündnis, dem sich bereits jetzt schon zehn Partnerorganisationen aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angeschlossen haben.

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht: „Die Digitalisierung bietet für alle Generationen große Chancen. Gerade für ältere Menschen kann das Internet das Leben leichter machen, zum Beispiel beim Einkaufen oder um mit anderen in Kontakt zu bleiben. Mit dem DigitalPakt Alter wollen wir viele Partner gewinnen und wohnortnahe Angebote machen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass ältere Menschen an den Vorteilen der Digitalisierung teilhaben können."

Erste Maßnahme der Initiative ist die Förderung von 100 sogenannten Erfahrungsorten, die älteren Menschen die „digitale Welt“ erlebbar machen. Der persönliche Nutzen digitaler Dienste im eigenen Lebensumfeld steht im Fokus. Damit soll die digitale Kompetenz älterer Menschen verbessert und so der Zugang zu digitalen Chancen erleichtert werden.

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering verweist auf die vielfältigen Initia-tiven und betont: „Die 100 Erfahrungsorte zeigen, wie Digitalisierung vor Ort gelingen kann. Mit dem DigitalPakt Alter sollen die vielen bereits bestehen-den Initiativen sichtbar gemacht, gestärkt und ausgeweitet werden. Langfristig soll in jeder Kommune ein Angebot zum digitalen Kompetenzerwerb für Ältere vorhanden sein“.

Achim Berg, Präsident des Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.: „Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen setzen wir uns seit vielen Jahren dafür ein, Deutschland zu einem führenden Digitalstandort zu machen. Wir arbeiten nicht nur an der digitalen Transformation von Wirtschaft und Verwaltung, sondern auch daran, wie wir eine breite Beteiligung der Gesellschaft am digitalen Fortschritt erreichen können. 15 Prozent der Deutschen sagen, dass ihnen die Digitalisierung heute zu schnell geht. Das trifft insbesondere ältere Menschen. Wir müssen digitale Teilhabe allen ermöglichen – unabhängig von Alter, Wohnort, Kontostand oder Bildungsabschluss. Wir unterstützen den ‚Digitalpakt Alter‘ deshalb sehr gerne als Partner.“

„Mit dem DigitalPakt Alter wird die Beteiligung Älterer an der Digitalisierung vorangetrieben. Die Städte, Kreise und Gemeinden unterstützen dies ausdrücklich“, so der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Ralph Spiegler für die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände. „Das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse und damit auch die digitale Partizipation für alle Generationen bedürfen gerade in diesen herausfordernden Zeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit.“

Heute startet auch der Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, die sich bereits jetzt in vorbildlicher Weise darum bemühen, ältere Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Digitalisierung ihrer Angebote mitzunehmen. Interessierte können sich unter http://www.digitalpakt-alter.de informieren und bewerben.

Die Partner des DigitalPakt Alter sind:

  • Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.

  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

  • Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände (vertreten durch Deutscher Städte- und Gemeindebund)

  • Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.

  • Deutscher Gewerkschaftsbund

  • Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

  • Deutschland sicher im Netz e.V.

  • Stiftung Digitale Chancen

  • Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Link zum DigitalPakt Alter: www.digitalpakt-alter.de

Pressekontakt
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de

twitter.com/bagso_de

www.deutscher-seniorentag.de

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Pressemeldung

Der Verein ALTERAktiv Siegen-Wittgenstein mit seinem Projekt Senec@fé Treffpunkt Neue Medien, im Haus Herbstzeitlos, Marienborner Str. 151 in Siegen ist ab dem 17. August 2021 einer von 100 Erfahrungsorten des DigitalPakt Alter.

Siegen, den 17.08.2021:

Mit dem Auftakt des DigitalPakt Alter am 17. August 2021 präsentieren sich bundesweit 100 Erfahrungsorte, die die digitale Teilhabe älterer Menschen unterstützen. Das Senec@fé Treffpunkt Neue Medien in Siegen ist einer dieser Orte, die von der Bundesarbeits-gemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus ca. 200 Bewerbungen ausgewählt wurden. Das Projekt erhält eine Förderung von 3.000 Euro für den Ausbau zu einem digitalen Lernort. Hier können Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellte Tablets, eigenen Smartphones und andere Endgeräte unter Anleitung testen und sich beraten lassen, um das Passende für sich zu finden.

Antonie Dell erläutert dazu: „Wir möchten unseren Erfahrungsort für Seniorinnen und Senioren ausbauen, der besonders digital-technisch unerfahrenen, älteren Menschen ermöglicht, die Welt der Neuen Medien kennenzulernen. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen Interessierte dabei, Hemmschwellen abzubauen. [z.B. Wir werden gemeinsam Smartphone- und PC-Anwendungen ausprobieren, E-Mails schreiben und per Video telefonieren und vieles mehr.] Wir hoffen, möglichst viele ältere Menschen vor Ort zu erreichen, um ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, die es braucht, um am digitalen Leben teilzuhaben“, erklärt Antonie Dell, Leiterin des Senec@fes.

Der DigitalPakt Alter setzt die digitale Teilhabe älterer Menschen auf die Tagesordnung. Viele Projektpartner unterstützen die Initiative von BAGSO und BMFSFJ bereits, weitere sollen folgen. Um ältere Menschen direkt zu erreichen, fördert die Initiative in einem ersten Schritt 100 Erfahrungsorte zum Ausbau digitaler Lernorte. Hier können sich Menschen ab 60 Jahren im Umgang mit digitalen Endgeräten üben oder erste Schritte im Internet wagen. Dabei geht es nicht allein um mobile Kommunikation, sondern auch um Sicherheit im Netz sowie um Informationen zu den Lebensbereichen Mobilität, soziale Integration, sowie Sozialraum bzw. Quartier, die im Achten Altersbericht der Bundesregierung definiert sind.

Neben den Erfahrungsorten plant die Initiative weitere Aktivitäten, die gemeinsam mit Partnerorganisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen die digitale Teilhabe kooperativ und sektorenübergreifend vorantreiben und langfristig etablieren sollen.

Weitere Informationen zum DigitalPakt Alter erhalten Sie unter
www.digitalpakt-alter.de  www.alteraktiv-siegen.de

Kontakt:

Antonie Dell
Senecafe Treffpunkt Neue Medien
Haus Herbstzeitlos, Marienborner Str. 151,
57074 Siegen

Tel. 0271 – 25 03 239
E-Mail senecafe@senioren-siegen.de

Öffnungszeiten:
Montags 14-18 h, Dienstags 9-12 h
Mittwochs von 9-12 h und 14-18 h

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Wir suchen für unsere Einrichtung noch interessierte ehrenamtliche Mitarbeiter, die Freude am Lernen mit älteren Menschen haben. Einarbeitung und Fortbildung gewährleisten wir.

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Nach der Flutkatastrophe in Deutschland stehen die Warn-Apps KATWARN und NINA in der Kritik. Menschen hätten besser gewarnt und informiert werden müssen. Die App des deutschen Wetterdienstes wird dagegen von vielen gelobt. Was leisten die drei Apps – und was muss besser werden? Ein Überblick.

KATWARN

Die App gibt Warnungen von Behörden und Leitstellen weiter. So kann beispielsweise die Feuerwehr in einem Ort Informationen über einen Brand in die App einspeisen, Nutzer*innen bekommen dann per Push-Nachricht eine Warnung aufs Smartphone. Die Nutzung von Katwarn ist für Einrichtungen vor Ort aber keine Pflicht, sodass sich Art und Menge der Informationen regional unterscheiden kann. Zu welchen Orten die App warnen soll, legt man selbst fest, alternativ kann der Standort freigegeben werden („Schutzengel“-Funktion).

Nutzer*innen kritisierten die App nach den Überflutungen in Deutschland: Laut Kommentaren im Google Play-Store kamen Warnungen in den betroffenen Regionen zu spät oder überhaupt nicht an.

Die App wird vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme in Berlin angeboten. Sie ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Eingebaut ist ein Google-Dienst, der über die App-Nutzung und Abstürze informiert. Laut Datenschutzerklärung sammelt die App keine personenbezogenen Daten.

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.combirisk.katwarn

iOS: https://apps.apple.com/de/app/katwarn/id566560753

Webseite: https://www.katwarn.de/

Lesen Sie weiter unter:
https://www.silver-tipps.de/katastrophen-warn-apps/

Empfehlung vom Senecafe-Team

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