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Archive for 23. November 2016

…in eigener Sache:

Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen beschäftigen sich mit der Aufgabe, technische Hilfsmittel zu entwickeln, die die Bewältigung des Alltags älterer Menschen und die tägliche Pflege im eigenen Heim erleichtern können.

Für die Erarbeitung entsprechender Grundlagen sind immer wieder Frauen und Männer dieser Altersgruppe gefragt.

In einem aktuellen Projekt arbeitet die UNI mit der japanischen WASEDA University zusammen, deren Vertreter in der Zeit vom 03. bis 17. Dez. 2016 nach Siegen kommen. Gemeinsam und im Rahmen eines interkulturellen Vergleichs sollen verschiedene körperlicher Mobilitäts- und Stabilitätstest sowie die körperliche Leistungsfähigkeit gemessen und ausgewertet werden.

Mit diesem Ziel werden 10 gesunde ältere Erwachsene (fünf Frauen und fünf Männer) gesucht, die bereit sind, sich jeweils für 20 bis 30 Min. an den Tests zu beteiligen.

Dazu gehören

– 4-Felder-Gehtest
– Stehtest auf einem Bein
– Romberg-Test (Füße stehen parallel und 
  geschlossen,   Untersuchung mit offenen und
  geschlossenen Augen, Schwanken)
– Rückwärtszählen von 90 oder 100 um 7
– Rückwärtszählen und ein Glas Wasser halten usw.

Die Testreihe soll möglichst an zwei aufeinander folgenden Tagen im MGZ Martini stattfinden (St. Johann-Str. 7) – eine genauere Angabe ist zurzeit noch nicht möglich.

Der Vorstand des Vereins ALTERAktiv bittet ältere Erwachsene um die Bereitschaft – soweit im Rahmen individueller Zeitplanung möglich – das geplante Vorhaben zu unterstützen.

Kontakt: Erich Kerkhoff (info@senioren-siegen.de) oder 0271/ 233 94 25

23. Nov. 16

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Mehr als die Hälfte der über 60-Jährigen in Deutschland ist online – über 10 Millionen Menschen könnten den gesellschaftlichen Anschluss verlieren

  • 83 Prozent der 60- bis 69-Jährigen sind online
  • bei der Altersgruppe 70 plus sind es nur noch 17 Prozent!

Ein großer Teil der über 60-Jährigen in Deutschland ist in der digitalen Welt angekommen. Die knappe Mehrzahl von ihnen – 52 Prozent – sind bereits online. Doch während der Wunsch nach digitaler Teilhabe bei der Altersgruppe 60 plus wächst, zählen 48 Prozent der über 60-Jährigen nach wie vor zu den Offlinern. Das sind etwa 10 Millionen Menschen, für die eine soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag immer schwieriger wird, je mehr Dinge nur noch online zu erledigen sind. Dies sind wesentliche Ergebnisse der „DIVSI Ü60-Studie – Die digitalen Lebenswelten der über 60-Jährigen in Deutschland“, die das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger SINUS-Institut durchgeführt hat.

Großen Einfluss auf das Internet-Nutzungsverhalten der über 60-Jährigen und ihre Einstellungen zum Internet haben Alter und berufliche Tätigkeit. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Offliner rapide zu. Während unter den 60- bis 69-Jährigen lediglich 17 Prozent noch zu den Offlinern zählen, sind es bei den Personen, die die 70-Jahre-Marke erreicht bzw. überschritten haben, alarmierende 83 Prozent.

Keine soziale Teilhabe ohne digitale Teilhabe – Sicherheitsbedenken hemmen Internetnutzung

Als Gründe, warum viele ältere Menschen offline bleiben, werden vor allem Sicherheitsbedenken sowie die Sorge, Risiken hilflos ausgesetzt zu sein, angeführt. Gleichzeitig erkennen aber auch viele Offliner und Gelegenheitsnutzer die Digitalisierung als wesentliche Entwicklung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Indem sie andere – zum Beispiel Kinder und Enkel – darum bitten, für sie im Internet aktiv zu werden, werden sie gewissermaßen zu „Passiv-Onlinern“.

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