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Archive for 6. Dezember 2011

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Der heilige Nikolaus soll der Legende nach die in der heutigen Türkei gelegene Stadt Myra, deren Bischof er war, aus großer Hungersnot gerettet haben. Manche Quellen verzeichnen, dass er am 6. Dezember 343 n. Chr. gestorben ist. Schon rasch nach seinem Tode wurde er, dessen Namen viele Legenden begleiten, von den Gläubigen als Heiliger verehrt.

Er ist der wohl populärste Heilige des Morgen- wie des Abendlandes, zweite zentrale Figur der Weihnachtszeit neben dem Christkind.

Als die wundersamen Geschichten des mildtätigen Sankt Nikolaus ungefähr im 10. Jahrhundert in Deutschland verbreitet wurden, praktizierten viele unserer Vorfahren neben dem Christentum noch altgermanische Sitten, die sich untrennbar mit der Bischofsgestalt des Nikolaus verbinden sollten.

Er lebt in dem alten Volksbrauch fort, nach dem am Vorabend oder in der Nacht seines Festtages der mit den Insignien des Bischofs geschmückte Nikolaus, begleitet von einer schmutzigen, zotteligen Schreckensgestalt, die Kinder besucht, um die unartigen zu strafen, die guten zu belohnen.

Unüberschaubar sind dabei die Tauschprozesse, in denen Nikolaus‘ Begleiter als Knecht Ruprecht, Hans Muff, Belzen-Ruppert, Belsenickel, Knecht Nikolas, Nickel, Aschen- oder Butterklas, Bartel, Pelzmärtel, Hans Trapp, Krampus oder Klaubauf auftreten oder mancherorts gar den Heiligen selbst ersetzen. Der Begleiter des Nikolaus gilt allgemein als das besiegte Böse.

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